Allgemeine Geschäftsbedingungen

für das Landhotel & Restaurant Possendorf

Im Dorfe 4, 99428 Weimar OT Possendorf
Telefon: 03643 / 24780
Mobil Spangenberg: 0151 / 52413209
Mobil Lorber: 0160 / 96892831
Ust-IdNr.: DE 255836005

nachstehend "Hotel" genannt

  • Geltungsbereich
    • Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern, zur Beherbergung sowie für alle dem Gast erbrachten weiteren Leistungen des Hotels.
    • Abweichende Regelungen haben nur dann Geltung, wenn Sie zwischen dem Hotel und dem Gast individuell vereinbart wurden.
  • Zustandekommen des Vertrages
    • Der Beherbergungsvertrag kommt zu stande, in dem der Gast einen Antrag abgibt (Buchungsanfrage), der durch das Hotel angenommen wird. Die Annahme erfolgt durch eine Bestätigung der Zimmerbuchung. Die Bestätigung der Buchung erfolgt schriftlich.
    • Erfolgt die Zimmerbuchung durch einen Dritten für den Gast, haftet er dem Hotel gegenüber zusammen mit dem Gast als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus dem Beherbergungsvertrag, sofern dem Hotel eine entsprechende Erklärung des Dritten vorliegt.
    • Ausdrücklich verbindliche Buchungen können auf Betreiben des Vermieters vereinbart werden, wenn beispielsweiser mehrere Buchungsanfragen auf ein Zimmer bestehen. Aus diesem Grund muss dem Vermieter durch Bekanntgabe eine Mobilfunk-Rufnummer oder eine Mailadresse die Kontaktaufnahme ermöglicht werden. Reagiert ein Gast auf mindestens 3 Versuche der Kontaktaufnahme nicht innerhalb von 1 Tag nach dem letzten Versuch, verliert er den Anspruch auf Bereitstellung des Zimmers.
  • Preise und Leistungen
    • Das Hotel ist verpflichtet, die vom Gast gebuchten Zimmer nach Maßgabe dieser Allgemeinen Geschäftsbedingung bereitzuhalten und die vereinbarten Leistungen zu erbringen.
    • Der Gast ist verpflichtet, die für die Zimmerüberlassung und die von ihm in Anspruch genommenen weiteren Leistungen geltend bzw. vereinbarten Preise dem Hotel zu zahlen. Dies gilt auch für die vom Gast oder dem Besteller veranlasste Leistungen und Auslagen dem Hotel gegenüber Dritten.
    • Die vereinbarten Preise schließen die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer ein.
    • Die Preise können durch das Hotel geändert werden, wenn der Gast nachträglich Änderungen der Anzahl der gebuchten Zimmer, in der Belegung der Zimmer und der Leistung des Hotels oder der Aufenthaltsdauer der Gäste wünscht, und das Hotel dem zustimmt. Siehe Punkt 4.4
    • Die Preise können durch das Hotel geändert werden, wenn sich die Standartpreise des Hotels verändern und ein Zeitraum von mehr als 5 Monaten bis zum Reiseantritt besteht. Preisänderungen werden dem Gast unverzüglich in geeigneter Weise zur Kenntnis gegeben. Dem Gast steht dann ein Rücktritt von der Buchung frei.
    • Rechnungen des Hotels sind sofort nach Zugang ohne Abzug zahlbar. Der Verzug setzt ein, wenn der Gast nicht innerhalb von 10 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung Zahlung leistet; die gilt gegenüber einem Gast, der Verbraucher ist nur, wenn auf diesen Folgen, in der Rechnung besonders hingewiesen worden ist. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, gegenüber Verbraucher Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz zu berechnen. Im Geschäftsverkehr beträgt der Verzugszinssatz 8 % über dem Basissatz. Dem Hotel bleibt die Geltendmachung eines höheren Schadens vorbehalten. Für jede Mahnung nach Verzugseintritt kann das Hotel eine Mahngebühr von 5 € erheben.
    • Alle Leistungen des Hotels sind spätestens bei Abreise in bar oder EC Cash zu zahlen. Ist abzusehen, dass der Gast früher als 6 Uhr abreist, ist er verpflichtet, die Rechnung bis spätestens 20 Uhr des Vortages zu begleichen. Ein Aufenthalt gegen Rechnung ist nach vorheriger Vereinbarung und schriftlicher Kostenübernahmezusage möglich.
  • Nicht in Anspruch genommene Leistungen, Stornierungen, Rücktritt des Gastes
    • Der wesentliche Inhalt des Beherbergungsvertrages bestimmt sich nach § 535 BGB. Ein Zimmer ist verbindlich gebucht, wenn es vom Gast bestellt und vom Vermieter zugesagt bzw. bei kurzfristigen Buchungen bereitgestellt wird. Ein verbindlicher Beherbergungsvertrag oder Gastaufnahmevertrag kommt grundsätzlich formfrei, also auch bei mündlicher, insbesondere telefonischer Buchung zu Stande. Unabhängig vom Buchungszeitpunkt schuldet der Gast den Mietpreis abzüglich ersparter Aufwendung.
    • In positiver Abweichung bietet das Hotel dem Gast folgende Möglichkeiten zum Vertragsrücktritt:
      Stornierung oder Verkürzung des Aufenthaltes eines Zimmers
      • Anzeige der Nichtanreise bis 18 Uhr des Vortages der Anreise: kostenfrei
      • Anzeige der Nichtanreise bis 18 Uhr des Anreisetages: 75% des Übernachtungspreises.
      • Bei Nichtanreise bis 18 Uhr: 100% des vereinbarten Reisepreises der 1 Nacht, 75% des Übernachtungspreises der Folgenächte.
    • Das Frühstück für den Folgetag kann bis 20 Uhr des Vortages folgenlos abbestellt werden. Vereinbarte und nicht abbestellte Frühstücke werden in voller Höhe berechnet.
    • Bei Gruppenbuchungen und Langzeitraten gelten abweichend individuelle Stornierungsbedingungen.
  • Rücktritt des Hotels
    • Sofern dem Gast im Beherbergungsvertrag ein kostenfreies Rücktrittsrecht nach Ziffer 4.2 eingeräumt wurde, ist das Hotel ebenfalls berechtigt, innerhalb der vereinbarten Fristen vom Vertrag zurück zu treten, wenn Anfragen anderer Gäste nach den gebuchten Zimmern vorliegen und der Gast auf Rückfrage des Hotels die Buchung nicht endgültig bestätigt Ziffer 2.3.
    • Wird eine gemäß Ziffer 3.6 vereinbarte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung nicht binnen einer hierfür gesetzten Frist geleistet, so ist das Hotel gleichfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
    • Ein Rücktrittsrecht aus wichtigem Grund vom Vertrag ist davon unberührt. Es besteht insbesondere falls:
      • höhere Gewalt oder andere durch das Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen
      • Zimmer unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen z.B. bezüglich der Person des Gastes oder des Zwecks, gebucht werden
      • Das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, das die Inanspruchnahme der Hotelleistungen den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist.
      • Bei Verstoß gegen Nichtraucherregeln wird der Vertrag sofort gekündigt, der entstandene Schaden, wie Nichtvermietbarkeit, Reinigung und ggf. Renovierung wird in Rechnung gestellt.
    • Das Hotel hat den Gast von der Ausübung des Rücktrittsrechts unverzüglich schriftlich in Kenntnis zu setzen.
    • In den vorgenannten Fällen des Rücktritts entsteht kein Anspruch des Gastes auf Schadenersatz.
  • An und Abreise
    • Der Gast erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer, es sei denn, das Hotel hat die Bereitstellung bestimmter Zimmer schriftlich bestätigt.
    • Gebuchte Zimmer stehen dem Gast ab 16 Uhr, abweichend Sonntag, Feiertag und Donnerstag, des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Der Gast hat kein Anspruch auf frühere Bereitstellung.
    • Gebuchte Zimmer sind vom Gast bis spätestens 20 Uhr, abweichend Sonntag, Feiertag, Donnerstag, des vereinbarten Anreisetages in Anspruch zu nehmen. Sofern nicht ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart wurde, hat das Hotel das Recht, gebuchte Zimmer nach 20 Uhr anderweitig zu vergeben, ohne dass der Gast hieraus Ersatzansprüche herleiten kann. Das Hotel steht insoweit ein Rücktrittsrecht zu. Dem Hotel steht darüber hinaus der vereinbarte Reisepreis aus 4.2 zu.
    • Am vereinbarten Anreisetag sind die Zimmer des Hotels spätestens um 11 Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen. Für eine Nutzung des Zimmers bis 13 Uhr werden 50 % und ab 16 Uhr 100 % des Übernachtungspreises in Rechnung gestellt.
  • Haftung
    • Das Hotel haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet das Hotel ausschließlich wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leichte fahrlässige Verletzung wesentlicher vertragspflichten ist jedoch aus den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.
    • Die Regelung des vorstehenden Absatzes (7.1) erstreckt sich auf Schadenersatz neben der Leistung, den Schadenersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendung.
    • Die Verjährung der Ansprüche des Gastes erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen.
  • Schlussbestimmung
    • Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
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